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Berchtesgadener Land.
Verkehrswacht und AOK starten Kampagne – Reflektierende Überwürfe für Erstklässler und praktische Tipps für den sicheren Schulweg – Landrat appelliert auch an die Eltern.
Rund 115.000 Kinder machen sich bayernweit in diesen Tagen erstmals auf den Weg zur Schule, im Landkreis Berchtesgadener Land sind es rund 900 Erstklässler. Auf sie kommen viele neue Aufgaben zu. Um Schulkinder auf ihrem Weg zur Schule für andere Verkehrsteilnehmer sichtbarer zu machen, stattet die AOK Berchtesgadener Land in Kooperation mit der Verkehrswacht zum Schulstart die Erstklässler von 19 Schulen im Landkreis mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. "Kinder zählen zu den Schwächsten aller Verkehrsteilnehmer. Wir wollen mit der Aktion unseren Beitrag für einen sicheren und unfallfreien Schulweg leisten", so AOKDirektorin Silke Recksiek. Gemeinsam haben sich AOK und Verkehrswacht zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen. "Kleinere Kinder können Gefahren im Straßenverkehr noch nicht so gut einschätzen. Darum kommt Autofahrern wie Radfahrern die Aufgabe zu, besonders achtsam zu sein. Die Sichtbarkeit aller Verkehrsteilnehmer ist dabei ein wichtiger Faktor", so LVW-Vizepräsident und Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Berchtesgadener Land Peter Starnecker.

„Mein großer Dank gilt der Kreisverkehrswacht und den Unterstützern, denn die Sicherheit unserer Kinder ist ein hohes Gut“, betonte Landrat Bernhard Kern gegenüber Peter Starnecker: „Wir alle sind gefordert, so früh wie möglich Mädchen und Buben auf die verschiedenen Verkehrssituationen vorzubereiten. Mein Appell an ein sicheres Miteinander richtet sich deshalb nicht nur an die Verkehrsteilnehmer, sondern auch an all jene, die mit den Kindern unbedingt verschiedene Situationen des Alltages vorab trainieren können: also alle Eltern, Großeltern, Erziehungsberechtigte und Verantwortliche in der Kinderbetreuung.“
Exemplarisch für die 19 an der Aktion im Landkreis beteiligten Schulen nahm Rektorin Petra Ager von der Grundschule St. Zeno in Bad Reichenhall im Beisein von Landrat Bernhard Kern und PI-Leiter EPHK Peter Huber die ersten Sicherheitsüberwürfe entgegen.

Die Verkehrswacht rät:
Den Schulweg planen, festlegen und üben Kinder im Einschulungsalter nehmen häufig zum ersten Mal aktiv am Straßenverkehr teil. Ihnen fällt es schwer, Gefahren erkennen und als brenzlig einschätzen zu können. Eltern müssen deshalb beurteilen, ob ihr Kind bereit ist, den Schulweg schon allein gehen zu können oder nicht. Ist der Weg zu schwierig, weil das Kind dabei beispielsweise eine stark befahrene Straße überqueren müsste, sollte es noch eine Weile zur Schule gebracht werden.
Aber auch ein vermeintlich sicherer Weg zur Schule muss unbedingt mit dem Kind geübt werden.

Wie ein sicherer Schulweg aussehen sollte:
 Der sichere Schulweg ist nicht immer der kürzeste Weg. Lieber kleine Umwege machen, wenn dadurch die Sicherheit erhöht wird.
 Wenn auf dem Weg die Überquerung einer Fahrbahn unvermeidbar ist, sollten Eltern eine Strecke mit einer sicheren Querungsmöglichkeit wählen, am besten mit einer Ampel oder von Schulweghelfern betreute Querungsstellen. Dies erleichtert es den Kindern sicher über die Straße zu kommen.
 Unübersichtliche Kreuzungen können von Kindern der ersten Grundschulklasse nicht sicher bewältigt werden.
Schulweg üben und Regeln erklären
 Der festgelegte Weg sollte mehrmals mit den Kindern abgegangen werden. Eltern sollten ihrem Kind erklären, welchen Weg es nehmen soll und welche kritischen Stellen zu beachten sind. Gehen sie den Weg zu der Tageszeit und an einem Wochentag, an dem auch das Kind zur Schule unterwegs sein wird. Helfen kann es auch, den Schulweg mit vertauschten Rollen zu üben und das Kind die Eltern sicher zur Schule führen zu lassen. Unterstützen Sie das Kind mit Lob. Korrigieren Sie mit Geduld und geben Sie ein gutes Beispiel.
 Kinder kennen zunächst keine Verkehrsregeln. Wichtig ist, dass sie diese lernen: Unmittelbar vorm Überqueren der Straße heißt es: nach links, nach rechts und wieder nach links schauen.
 Beim Überqueren der Straße ist es wichtig, den Verkehr im Blick zu haben. Das gilt auch, wenn man die Straße an einer Ampel oder über einen Zebrastreifen überquert.
 Wenn das Kind den Weg zur Schule alleine schon gut bewältigt, sollte man das als Eltern dennoch regelmäßig in zeitlichen Abständen verdeckt kontrollieren. Hält sich das Kind an die Vorgaben und wählt den festgelegten Weg? Wenn nicht, sollten Eltern ihr Kind behutsam an die Vorgaben erinnern und erklären, welche Gefahr droht, wenn es sich nicht an die Vereinbarung hält.
 Und denken sie immer daran: auch der Rückweg muss geübt werden!

 2020 09 07 Schultag AOK Trapeze
Eine gemeinsame Aktion für die Schulweg-Sicherheit der Erstklässler: v.l.: EPHK Peter Huber, PI-Leiter Bad Reichenhall, Peter Starnecker, Kreisverkehrswacht BGL, Landrat Bernhard Kern, Petra Ager, Rektorin Grundschule St. Zeno/Marzoll, PHK Werner Stangassinger, Jugendverkehrserzieher, Schulamtsdirektor Klaus Biersack und AOK-Direktorin Silke Recksiek

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